Hast du jemals nach einem Fehler Schwierigkeiten gehabt, dich selbst nicht anzugreifen? Vielleicht nennst du dich selbst "Katastrophe" oder denkst, dass du nichts richtig machst. Diese Gewohnheit, sich selbst zu bestrafen, hilft dir nicht weiter; im Gegenteil, sie lässt dich schlechter fühlen und blockiert dich.
Zerstörerische Selbstkritik ist oft eine erlernte Reaktion. Vielleicht bist du in einer Umgebung aufgewachsen, in der du dachtest, dass es der einzige Weg ist, Verantwortung zu übernehmen, hart zu dir selbst zu sein. Die Wahrheit ist jedoch, dass du, wenn du dich selbst beleidigst, wenn du einen Fehler machst, nicht lernen und keine Lösungen finden kannst. Anstatt dich schlecht zu fühlen, ist es besser, dir nützliche Ratschläge zu geben. Wir zeigen dir, wie du deine Perspektive ändern kannst.
Unterscheide zwischen Beleidigung und nützlichem Rat
Der erste Schritt, um dich besser zu fühlen, ist darauf zu achten, wie du mit dir selbst sprichst. In Situationen, in denen Selbstkritik hilfreich ist, denkst du darüber nach, was du falsch gemacht hast und wie du es beheben kannst. Das bedeutet, dass du nach einer Lösung suchst, um es beim nächsten Mal zu vermeiden.
Wenn du jedoch praktizierst, dich selbst zerstörerisch zu kritisieren, greifst du nicht das Problem an, sondern dich selbst. Zum Beispiel kritisierst du dich übermäßig: "Warum bin ich so?" oder "Ich kann nichts richtig machen."
Nützlicher Rat zielt darauf ab, das Problem zu lösen, während Beleidigungen nur darauf abzielen, dich schuldig zu fühlen. Zu lernen, das, was du tust, von dem, wer du bist, zu trennen, ist der Weg, um Frieden zurückzugewinnen.
Wie sich schlechtes Verhalten dir gegenüber deinem Fortschritt entgegenstellt
Der Geist verarbeitet deine eigenen Beleidigungen wie eine äußere Bedrohung. Wenn du dich schlecht behandelst, schüttet dein Körper Stresshormone aus und hält dich in Alarmbereitschaft. In diesem Zustand wird der Teil deines Gehirns, der für Problemlösungen und ruhiges Denken verantwortlich ist, außer Gefecht gesetzt.
Deshalb wird es umso schwieriger, einen Ausweg zu finden, je mehr du dich selbst bestrafst. Sich selbst zu bestrafen bringt keine mehr Disziplin, sondern lähmt dich. Deshalb ist es klug, freundlich mit dir selbst zu sprechen; es bedeutet nicht, schwach zu sein oder Ausreden zu suchen, sondern deinem Geist zu erlauben, das Problem gut zu bearbeiten.
4 Wege, deinen inneren Dialog zu transformieren
Die Art und Weise, wie du mit dir selbst sprichst, zu ändern, erfordert Training. Du kannst beginnen, diese Veränderungen vorzunehmen, um deine innere Kommunikation funktionaler zu gestalten:
- Verwende einen sanften inneren Ton: Behandle dich selbst, als ob du mit einem Freund sprichst, der einen neuen Fehler gemacht hat. Wahrscheinlich würdest du ihn nicht anschreien oder beleidigen. Dieser sanfte Ton ist notwendig, damit du dich sicher fühlst.
- Ersetze Urteile durch Beschreibungen: Hör auf, dir zu sagen, dass du eine Katastrophe bist. Wenn du einen Fehler machst, versuche nur, das, was passiert ist, zu beschreiben, ohne dich als Mensch zu beurteilen. So wird dein Geist beginnen, nach Wegen zu suchen, die Situation zu verbessern.
- Setze eine Zeitgrenze für deine Gedanken: Lass nicht zu, dass die Kritik dich den ganzen Tag verfolgt. Um mit der Selbstkritik aufzuhören, beschließe, nur zehn oder fünfzehn Minuten darüber nachzudenken, was der Fehler war und wie du dich verbessern kannst. Im Moment fokussiert zu bleiben, schützt dich davor, dich erschöpft zu fühlen.
- Tu etwas Kleines, um deinen Fehler zu beheben: Nichts zu tun, nährt das Schuldgefühl. Der beste Weg, diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist, so schnell wie möglich aktiv zu werden, selbst mit der kleinsten Handlung. Wenn du jemandem etwas Unangenehmes gesagt hast, sende eine kurze Entschuldigung oder rufe an, um das Gefühl der Kontrolle über die Situation zurückzugewinnen.
Selbstmitgefühl bedeutet nicht, dass du dich nicht um das kümmerst, was du tust; vielmehr ist es die Wahl, auf dich selbst zu achten, um zu lernen und mit mehr Weisheit fortzufahren.
Wann du um Hilfe bitten solltest
Es gibt Momente, in denen die innere Bestrafung so stark ist, dass du sie nicht alleine stoppen kannst. Wenn du ständig einen Hass auf dich selbst empfindest, wenn Schuldgefühle dich am Einschlafen hindern oder wenn sie dich daran hindern, dein normales Leben zu führen, suche Hilfe bei einem Psychologen. Du musst diese Last nicht alleine tragen. Ein Fachmann wird dir die notwendigen Werkzeuge geben, um diese tiefen Überzeugungen zu ändern und dein Selbstwertgefühl zurückzugewinnen.
Selbstkritik sollte dazu dienen, dich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten, nicht um dich für Dinge zu verurteilen, die du in der Vergangenheit nicht ändern kannst. Einen sanften inneren Ton zu entwickeln, bedeutet zu verstehen, dass Fehler wertvoll für die Entwicklung sind.
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